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Access Virus ist
ein digitaler Synthesizer, welcher sich über
32 Drehregler und 27 Tastern intuitiv
bedienen lässt. Als Ergänzung ist ein
beleuchtetes LC-Display eingebaut. Alle
Reglerbewegungen werden via MIDI gesendet
und können von einem Sequenzer aufgenommen werden.Access Virus versucht, einen analogen
Synthesizer auf digitalem Wege nachzuahmen.
Der Synthesizer kann sowohl als
Stand-Alone-Einheit platziert werden, wie
auch mit Rackwinkeln (4 HE hoch) in ein
Standardrack eingebaut werden. Neben
polyphonen Einzelausgängen verfügt der VIRUS
auch über einen eingebauten Effektprozessor.
Access Virus ist 12-stimmig polyphon. Pro
Stimme kommen dabei zwei Oszillatoren
zuzüglich eines Suboszillators zum Einsatz.
Es lässt sich ferner ein Rauschgenerator
hinzuschalten. Die Oszillatoren verfügen
über die Wellenformen Sägezahn, Dreieck,
Sinus und modulierbarer Pulswelle. Dazu
kommen weitere 60 zyklische Wellenformen. Es
lässt sich stufenlos zwischen den
Wellenformen Rechteck, Sägezahn und einer
der 60 zyklischen Wellenformen überblenden.
Die Signale gelangen in die zwei 12 dB/Oct.-Filter,
welche wahlweise als Tief-, Hoch-, Bandpass-
oder Bandsperrfilter konfigurieren lassen.
Sie können ferner seriell oder parallel,
sowie gesplittet unabhängig voneinander
wirken. Drei ADSTR-Hüllkurven dienen der
dynamischen Klangformung. Der zusätzliche
Parameter "T" steht für Sustain Time. Als
weitere Modulatoren stehen drei unabhängige
LFOs zur Verfügung. Die Effektsektion des
VIRUS bietet neben dem klassischen Chorus
auch noch Flanger und Delay an. Das achtfach
multitimbrale Instrument ist mit sechs
Einzelausgängen und zwei Audioeingängen,
sowie dem MIDI-Trio ausgestattet. Optional
sind Rackwinkel erhältlich.
Eine Besonderheit des VIRUS ist seine
Fähigkeit, intern die Parameter sehr fein
aufzulösen, gleichgültig, welcher digital
gerasterte Wert z.B. via MIDI empfangen
wird. Die unterschiedlichen Wertebereiche
werden hochauflösend interpoliert!
Klangsprünge, wie beispielsweise beim SCI
PROPHET-600 gehören hier der Vergangenheit
an. Eine weitere Besonderheit sind die drei Knob-Modes, wobei das Wirken der Drehregler
festgelegt wird. Modus 1 schaltet die
Funktion ab, Modus 2 arbeitet unmittelbar,
gleichgültig, wo sich zuvor der
Parameterwert befand. Modus 3 holt dabei den
Parameter erst ab, bevor er sich
klangverändernd auswirkt. Die drei Modi
werden mit OFF (1), JUMP (2) und SNAP (3)
bezeichnet.
1998 wurde die kostenlose Software-Version
2.0 vorgestellt. Die grosse Besonderheit:
der VIRUS mutiert zu einem hochwertigen
Vocoder! Der Access Virus A ist ein
Privatverkauf (gebraucht)
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